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Rauchen in der Schwangerschaft | Risiken für Mutter und Kind - Zentrum für Raucherentwöhnung e. V. in Hamburg

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Rauchen in der Schwangerschaft - Risiken für Mutter und Kind



Rauchen während der Schwangerschaft kann die Gesundheit der werdenden Mutter und die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen. Tabakrauch enthält zahlreiche Schadstoffe, darunter Nikotin und Kohlenmonoxid.

Die gute Nachricht: Ein Rauchstopp lohnt sich zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft. Auch wenn das Rauchen bereits über längere Zeit fortgesetzt wurde, kann ein Aufhören noch einen wichtigen gesundheitlichen Nutzen haben.


Warum ist Rauchen in der Schwangerschaft besonders problematisch?


Während der Schwangerschaft besteht eine direkte Verbindung zwischen der Gesundheit der Mutter und der Entwicklung des ungeborenen Kindes.

Schadstoffe aus dem Tabakrauch können über die Plazenta zum ungeborenen Kind gelangen. Nikotin kann beispielsweise die Blutgefäße verengen und dadurch die Versorgung des Fötus mit Sauerstoff und Nährstoffen beeinträchtigen.

Rauchen während der Schwangerschaft ist unter anderem mit einem erhöhten Risiko für Wachstumsstörungen, niedriges Geburtsgewicht, Frühgeburt und weitere Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen verbunden.

Deshalb ist es empfehlenswert, bereits vor einer Schwangerschaft mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn das nicht gelungen ist, ist es auch nach Eintritt der Schwangerschaft noch sinnvoll, den Rauchstopp anzugehen.


Wie wirkt sich Nikotin auf das ungeborene Kind aus?


Nikotin kann die Plazenta passieren und das ungeborene Kind erreichen.

Unter anderem kann Nikotin die Blutgefäße verengen. Dadurch kann die Versorgung des ungeborenen Kindes mit Sauerstoff und Nährstoffen beeinträchtigt werden. ACOG weist außerdem darauf hin, dass Nikotin die Entwicklung von Gehirn und Lunge des Fötus beeinträchtigen kann.

Dabei ist wichtig, nicht nur die Zigarette selbst zu betrachten. Auch andere nikotinhaltige Produkte sind in der Schwangerschaft nicht automatisch unbedenklich.

Elektronische Zigaretten und andere Nikotinprodukte sollten deshalb ebenfalls nicht als grundsätzlich sichere Alternative zum Rauchen betrachtet werden.


Welche Risiken bestehen durch Rauchen während der Schwangerschaft?


Rauchen während der Schwangerschaft kann das Risiko verschiedener Komplikationen erhöhen.

Dazu gehören unter anderem:

  • eingeschränktes Wachstum des ungeborenen Kindes
  • niedriges Geburtsgewicht
  • Frühgeburt
  • vorzeitiger Blasensprung
  • Probleme mit der Plazenta
  • erhöhte Risiken rund um die Geburt
  • erhöhtes Risiko für den plötzlichen Kindstod
  • erhöhte Wahrscheinlichkeit bestimmter gesundheitlicher Probleme beim Kind

ACOG nennt darüber hinaus unter anderem ein erhöhtes Risiko für bestimmte Fehlbildungen, darunter Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, sowie für spätere Atemwegserkrankungen und Asthma beim Kind.

Das bedeutet nicht, dass ein Kind einer rauchenden Schwangeren zwangsläufig gesundheitliche Probleme bekommt. Rauchen erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit verschiedener ungünstiger Schwangerschafts- und Entwicklungsverläufe.


Welche Auswirkungen kann Passivrauchen in der Schwangerschaft haben?


Auch Passivrauchen sollte während der Schwangerschaft möglichst vermieden werden.

Wenn eine Schwangere regelmäßig Tabakrauch ausgesetzt ist, können Schadstoffe eingeatmet werden und das ungeborene Kind indirekt mitbelasten.

Passivrauchen während der Schwangerschaft wird unter anderem mit einem erhöhten Risiko für niedriges Geburtsgewicht in Verbindung gebracht. Nach der Geburt kann Tabakrauch außerdem die Gesundheit des Säuglings beeinträchtigen und beispielsweise das Risiko für den plötzlichen Kindstod erhöhen.

Deshalb sollte die Umgebung möglichst rauchfrei sein.
Das betrifft nicht nur die werdende Mutter selbst. Auch Partner, Familienmitglieder und andere Personen im direkten Umfeld können dazu beitragen, eine rauchfreie Umgebung zu schaffen.


Ist jede Zigarette in der Schwangerschaft schädlich?


Es lässt sich nicht seriös sagen, dass eine einzelne Zigarette automatisch zu einem bestimmten gesundheitlichen Schaden beim Kind führt.

Allerdings gibt es keine als sicher geltende Menge an Zigarettenrauch in der Schwangerschaft. Jede Zigarette führt zu einer erneuten Aufnahme von Nikotin und weiteren Schadstoffen.

Deshalb lautet die Empfehlung nicht, die Zahl der Zigaretten lediglich auf ein vermeintlich „sicheres Maß“ zu reduzieren, sondern möglichst vollständig mit dem Rauchen aufzuhören.

Auch eine Reduzierung kann ein Schritt auf dem Weg zum Rauchstopp sein. Das Ziel sollte jedoch die vollständige Tabakabstinenz sein. ACOG betont, dass ein vollständiger Rauchstopp die langfristige Gesundheit von Mutter, Kind und Familie am besten unterstützt.


Was passiert, wenn man während der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufhört?


Mit dem Rauchstopp endet die weitere Belastung durch Tabakrauch.

Der Körper beginnt sich von den Auswirkungen des Rauchens zu erholen. Gleichzeitig wird das ungeborene Kind nicht mehr den Schadstoffen aus dem aktiv gerauchten Tabakrauch ausgesetzt.

Ein Rauchstopp während der Schwangerschaft kann deshalb die gesundheitlichen Risiken reduzieren.

Dabei gilt:


Je früher der Rauchstopp gelingt, desto besser – aber jeder Zeitpunkt ist sinnvoll.



ACOG weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Rauchstopp zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft Vorteile für die Schwangere und das ungeborene Kind bringt. Der größte Nutzen wird bei einem Rauchstopp früh in der Schwangerschaft beobachtet, insbesondere vor der 15. Schwangerschaftswoche.

Ist es auch spät in der Schwangerschaft noch sinnvoll, aufzuhören?

Ja. Absolut.


Auch wenn eine Schwangerschaft bereits weit fortgeschritten ist, lohnt sich der Rauchstopp.

Es wäre falsch zu denken: "Jetzt ist es ohnehin zu spät.“

Ein später Rauchstopp beendet die weitere Belastung durch Tabakrauch und kann damit weiterhin einen gesundheitlichen Nutzen haben.

Deshalb sollten Schwangere, die noch rauchen, möglichst bald Unterstützung für den Rauchstopp suchen – unabhängig davon, in welcher Schwangerschaftswoche sie sich befinden.


Wie kann man während der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufhören?


Der Rauchstopp kann während der Schwangerschaft besonders herausfordernd sein. Gleichzeitig ist die Motivation häufig besonders hoch, weil nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die Gesundheit des ungeborenen Kindes eine Rolle spielt.

Hilfreich kann ein strukturierter Rauchstopp sein.


Dazu gehören beispielsweise:

Persönliche Gründe für den Rauchstopp festhalten.

Überlegen Sie, warum Sie aufhören möchten. Der Wunsch, die Schwangerschaft und die Gesundheit des Kindes möglichst gut zu unterstützen, kann eine wichtige Motivation sein.
Rauchsituationen erkennen:

Wann greifen Sie automatisch zur Zigarette?

Zum Beispiel:

  • beim Kaffee
  • in Stresssituationen
  • während der Arbeitspause
  • nach dem Essen
  • bei Langeweile
  • wenn andere Menschen rauchen

Neue Gewohnheiten entwickeln


Für typische Rauchpausen können neue Rituale entwickelt werden – beispielsweise ein kurzer Spaziergang, ein Getränk, Bewegung oder eine andere Beschäftigung.

Unterstützung einbeziehen


Partner, Familie und Freunde können den Rauchstopp unterstützen, indem sie nicht in der Gegenwart der Schwangeren rauchen und möglichst eine rauchfreie Umgebung schaffen.

Beratung und verhaltensorientierte Unterstützung gehören zu den wichtigen Möglichkeiten der Tabakentwöhnung während der Schwangerschaft.


Was tun, wenn der Rauchstopp alleine nicht gelingt?


Wenn der Rauchstopp alleine nicht gelingt, sollte man sich dafür nicht schämen.

Nikotinabhängigkeit kann sehr stark sein. Wiederholte Rauchstoppversuche sind keine ungewöhnliche Erfahrung.

Gerade während der Schwangerschaft ist es sinnvoll, professionelle Unterstützung einzubeziehen.

Erste Ansprechpartner können sein:


  • Frauenärztin oder Frauenarzt
  • Hebamme
  • Hausärztin oder Hausarzt
  • qualifizierte Beratungsstellen zur Tabakentwöhnung

Die ACOG empfiehlt für Schwangere individuell angepasste psychosoziale und verhaltensorientierte Unterstützung. Wenn eine medikamentöse Unterstützung zur Tabakentwöhnung erwogen wird, sollte dies während der Schwangerschaft nur nach individueller ärztlicher Beratung und unter entsprechender Begleitung erfolgen. Die Datenlage zu Nikotinersatztherapie und anderen Medikamenten ist in der Schwangerschaft nicht so eindeutig wie bei nicht schwangeren Erwachsenen.

Von einer eigenständigen Einnahme von Medikamenten oder Nikotinersatzprodukten ohne ärztliche Rücksprache ist daher abzuraten.


Welche Unterstützung bietet das Zentrum für Raucherentwöhnung e.V. in Hamburg?


Das Zentrum für Raucherentwöhnung e.V. in Hamburg bietet Unterstützung auf dem Weg zum Rauchstopp an.

Zum Angebot gehören unter anderem Verfahren zur Raucherentwöhnung mit Hypnose sowie unterschiedliche Möglichkeiten, den Rauchstopp strukturiert anzugehen.

Das Zentrum bietet ein Konzept an, das auf einen Rauchstopp innerhalb einer Sitzung ausgerichtet ist, die


"Raucherentwöhnung in einer Stunde".



Für Menschen, die einen strukturierten Weg bevorzugen, gibt es das Angebot:


Raucherentwöhnung in 5 Schritten“.



Persönliche Beratung


Wenn Sie unsicher sind, welcher Weg für Sie geeignet ist, können Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten umfassend informieren.

Wichtig bei einer Schwangerschaft: Eine Raucherentwöhnung sollte in Abstimmung mit der betreuenden Ärztin, dem betreuenden Arzt oder der Hebamme erfolgen. Das gilt insbesondere für Fragen zu Medikamenten, Nikotinersatzprodukten oder anderen therapeutischen Maßnahmen.

Rauchfrei durch die Schwangerschaft


Rauchen in der Schwangerschaft ist mit gesundheitlichen Risiken für Mutter und Kind verbunden. Gleichzeitig ist es nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören.


"Jeder rauchfreie Tag ist ein Schritt in Richtung einer rauchfreien Schwangerschaft".



Wenn Sie aktuell rauchen und schwanger sind, holen Sie sich Unterstützung. Sprechen Sie zunächst mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme über den für Sie geeigneten Weg zum Rauchstopp.

Wenn Sie zusätzliche Unterstützung bei der Raucherentwöhnung wünschen, können Sie sich auch über die Angebote des Zentrums für Raucherentwöhnung e.V. in Hamburg informieren.

Die Schwangerschaft ist eine besondere Zeit, in der die Gesundheit von Mutter und Kind im Mittelpunkt steht. Rauchen während der Schwangerschaft erhöht das Risiko für Fehlgeburten, Frühgeburten, ein geringes Geburtsgewicht sowie Entwicklungsstörungen des ungeborenen Kindes. Auch Passivrauchen kann sich negativ auf die Entwicklung des Babys auswirken.

Ein Rauchstopp lohnt sich zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft. Bereits wenige Tage nach dem Aufhören verbessert sich die Sauerstoffversorgung des Körpers und damit auch die des Babys. Je früher der Rauchstopp erfolgt, desto größer sind die gesundheitlichen Vorteile.

Wer mit dem Rauchen aufhört, schafft die besten Voraussetzungen für eine gesunde Schwangerschaft und einen guten Start ins Leben.

Der perfekte Zeitpunkt zum Aufhören ist somit jetzt. Mit einer professionellen Unterstützung fällt der Ausstieg oft leichter als gedacht. Informieren Sie sich jetzt:

"Sie möchten endlich rauchfrei Leben, dann vereinbaren Sie einen Termin
für ein kostenloses Erstgespräch und fordern Sie einen Rückruf an!"

"Call-to-Action"
Phone: 040 - 2531 8879
montags bis freitags von 10 bis 20 Uhr.

Wir freuen uns darauf, Sie in unserer Einrichtung willkommen zu heißen.


Veranstaltungen:
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Bürgerhaus Hamburg-Hamm
Sievekingdamm 3
20535 Hamburg
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